Unadressierte Werbung hat es zunehmend schwer – und das gleich doppelt: Einerseits lehnen viele Menschen sie aktiv ab, indem sie einen Stop-Werbung-Kleber am Briefkasten anbringen. Laut Post betrifft das mittlerweile über 60 % der Schweizer Haushalte.
Im Fundraising setzen viele NPOs weiterhin auf flächendeckende Verteilung, weil für sie der Stop-Werbung-Kleber nicht gilt. Doch Hand aufs Herz: Wer keine Werbung will, hat meist auch kein Interesse an unadressierten Spendenaufrufen.
Andererseits sinkt auch dort der Response, wo unadressierte Werbung noch zugestellt werden darf. Und: Streuwürfe lassen sich nicht auf Nicht-Kund:innen oder Nicht-Spender:innen beschränken. Das verfälscht zusätzlich die Ergebnisse.
Kurz gesagt: Streuwürfe haben ein Reichweiten- und ein Wirkungsproblem.
Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Und selbst wenn du beim Streuwurf bleiben willst – es gibt Wege, ihn gezielter und smarter zu gestalten.
Alternative 1: E-Mail-Marketing – günstig, gezielt, messbar
Wer Streuwürfe nutzt, will oft möglichst viele Haushalte erreichen und das zu möglichst tiefen Kosten. In diesem Szenario ist E-Mail-Marketing deine ideale Alternative:
- Keine Druck- oder Verteilkosten
- Personalisierbar und segmentierbar wie bei einem Direct Mailing
- Direkte Ansprache mit messbarem Erfolg
Dank unserer Zusammenarbeit mit AZ Direct erreichst du bis zu 3.8 Millionen Privatpersonen per E-Mail. Dank zahlreicher Selektionsmerkmale definierst du deine Zielgruppe präzise nach demografischen, geografischen oder verhaltensbasierten Kriterien.
Alternative 2: Direct Mails – weil weniger oft mehr ist
Adressierte Werbung kostet zwar mehr als Streuwürfe, aber sie landet auch gezielter in den richtigen Briefkästen. Zudem sind die Responseraten im Normalfall deutlich höher als bei unadressierten Sendungen, auch wenn sie über die Jahre ebenfalls leicht rückläufig sind.
Was Direct Mails besonders stark macht:
- Präzise Zielgruppenbildung
- Personalisierte Ansprache
- Wertiger und nachhaltiger Eindruck beim Empfänger
- Die Devise lautet: Klasse statt Masse
Alternative 3 und unser Favorit: Cross-Channel-Marketing – gleicher Mensch, mehr Wirkung
Warum auf einen Kanal setzen, wenn man dieselbe Person über verschiedene Wege mehrfach ansprechen kann?
Dank Datenbrücken erreichst du Personen, die ein Direct Mail oder eine E-Mail erhalten haben, zusätzlich auch via:
- Social-Media-Ads (z. B. auf Facebook oder Instagram)
- Display-Ads (Banner-Werbung) auf Webseiten
Wichtig: Wir reden hier nicht von ähnlichen Zielgruppen, sondern von denselben Menschen, die wir für dich kanalübergreifend erreichen. Diese Cross-Channel-Strategie sorgt für:
- Wiedererkennungseffekt
- Höhere Relevanz
- Höhere Wahrscheinlichkeit einer Reaktion dank Hebelwirkung
Denn wie heisst es so schön: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Wenn’s doch Streuwürfe sein sollen, dann bitte smart
Auch unadressierte Werbung lässt sich optimieren. Zwei Wege bieten sich an:
- Gebiets-Analyse: In welchen Postleitzahlengebieten wohnen besonders viele Menschen deiner Kernzielgruppe?
- Reagierer-Analyse: Wie sieht dein typischer Reagierer aus – und wo leben „Zwillinge“ (Lookalikes), die diesem Profil entsprechen?
Mit dieser datenbasierten Optimierung machst du aus einem Streuwurf eine strategisch geplante Aussendung.
Fazit
Streuwürfe verlieren an Boden bei Reichweite und Response. Doch mit datengetriebenen Alternativen wie E-Mail-Marketing, Direct Mails und Cross-Channel-Kampagnen erzeugst du weiterhin Reichweite. Und das viel gezielter, persönlicher und effizienter.
«Du möchtest deine Kommunikation neu aufstellen oder deine Streuwürfe intelligenter planen?»
Nimm Kontakt mit uns auf. Wir beraten dich gerne:
lorraine.fischer@qmart.ch
+41 79 328 49 72.
Lorraine Fischer
Head of Campaigning & Marketing Automation




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